Welche Voraussetzungen muss der Unterboden für eine Parkettverlegung haben?

Um ein qualitativ hochwertiges Parkett optimal verlegen zu können, muss der Untergrund vorbereit werden. Der Bauherr sollte sich über diesen Fakt bewusst sein und entsprechende Maßnahmen treffen. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Punkte bezüglich der Voraussetzungen des Unterbodens für die Verlegung von Parkettboden zusammengefasst.


Vorbereitende Maßnahmen


Parkett kleben


Wenn das Parkett auf einen Untergrund geklebt werden soll, darf dieser keine Risse aufweisen. Sollten doch welche vorliegen, so werden sie im Vorfeld mit Harz sorgfältig verschlossen. Das Parkett wird vollflächig auf dem Untergrund verklebt. Nicht zu empfehlen, ist eine Verlegung auf PVC-Böden, Teppich und anderen Untergründen. Wir empfehlen außerdem einen Voranstrich vorzunehmen, denn dieser bietet einen Schutz des Bodens und sorgt außerdem für eine bessere Aufnahme des Klebers.

Zusätzliche Tipps in Sachen Vorbereitung

Sollte etwas Gefälle bestehen oder der Boden Unebenheiten aufweisen, so kann eine Spachtelmasse zum Einsatz kommen. Damit können Unebenheiten perfekt beseitigt werden. Sollte es sich um ein größeres Gefälle handeln, so kann eine Ausgleichsmasse aufgetragen werden, um eine ebene Fläche herzustellen. Diese eignet sich auf Holzböden, – Beton- und Estrichböden.

Auf Naturstein oder Steinzeug ist das Kleben des Parketts kein Problem. Dies erfolgt normalerweise mithilfe eines Dispersionsleims, es hängt jedoch vom Untergrund ab. Wir beraten Sie gerne, welche Vorbehandlung zur Parkettverlegung in Ihren Räumlichkeiten empfehlenswert ist. Ziel ist es, eine optimale Verlegung durchzuführen, die zum einen zu einem perfekten Ergebnis führt und zum andern eine Langlebigkeit garantiert.